Wie auf golem.de zu lesen ist, werden im
Oktober 2010 die ersten
Smartphones mit Windows Phone 7 in den Läden stehen - darunter gleich sieben
Geräte von HTC. Aufgrund des nahen Erscheinungstermins nutzte Windows noch einmal die Gelegenheit, um die teilweise veränderten Geräteanforderungen für das neue Betriebssystem vorzustellen.
Demnach müssen die
Displays der
Smartphones über eine
Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten verfügen. Ab 2011 kann zusätzlich eine Auflösung von 480 x 320 Bildpunkten angeboten werden. Welche Displaytechnik konkret zum Einsatz kommt, ist den Herstellern überlassen. Derzeit wird außerdem im Hause Windows noch überlegt, ob die beiden Funktionen Multitasking und Copy-and-Paste, die Windows Phone 7 bisher noch nicht unterstützt, mit einem der folgenden Upgrades nachfolgen sollen.
Weiterhin verriet Windows, dass der
Startbildschirm aus sogenannten
Tiles bestehen wird, die Inhalte öffnen bzw. Applikationen starten. In ihrer Größe und ihrem Aussehen können die jeweils paarig angeordneten Tiles nicht verändert werden. Genauso wenig kann der Windows-Startbildschirm durch solche anderer Entwickler ausgetauscht werden. Die obligatorische
Digital-Kamera muss nach den Vorgaben von Windows über 5 Megapixel, ein Fotolicht sowie über einen Auslöseknopf verfügen. Letzterer muss zudem auch dann betätigt werden können, wenn das Gerät gesperrt ist.
Die
Speicherkapazität der neuen Windows-Phone-7-Smartphones muss
mindestens 8 GByte betragen, wobei das Betriebssystem selbst bereits etwa 1 GByte belegt, so dass dem Nutzer noch 7 GByte zur Verfügung stehen. Einen zusätzlichen, nicht austauschbaren
microSD-Slot können die Gerätehersteller nach eigenem Ermessen einbauen. Um die Daten schließlich auch auf den Heimcomputer zu übertragen, steht die Synchrinsationssoftware Zune sowie
USB, das Bluetooth Profil A2DP und WLAN bereit.